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 Betreff des Beitrags: Re: Flugverspätungen und sog. "Fluggastrechte Verordnung"
Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Aug 2010, 09:55 
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Finde doch erstaunlich, dass sich bereits in diesem exklusiven Forum :P so viele Betroffene finden. Läßt erahnen, wieviele Fälle es in Summe geben dürfte und warum die Airlines sich hier "winden"...

Bei der Aschewolke dürftes Du schlechte Karten haben, das ist doch eindeutig ein Fall "außergewöhnlicher Umstände"...
Anders bei Deinem letzten Fall. Ich würde nicht zu lange warten und selbst wieder aktiv werden.

Bahama


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 Betreff des Beitrags: Re: Flugverspätungen und sog. "Fluggastrechte Verordnung"
Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Sep 2010, 17:34 
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Neuer Zwischenstand: Condor beruft sich auf außergewöhnliche Umstände, angeblich kein gewöhnlicher Defekt. Genau hier wird jetzt anzusetzen sein.
Ich gehe nämlich jetzt erst recht nicht davon aus dass es so ist und Condor der Pflicht nachkommen kann und den Beweis für das Vorliegen führen kann.

to be continued...

Bahama


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 Betreff des Beitrags: Re: Flugverspätungen und sog. "Fluggastrechte Verordnung"
Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Sep 2010, 22:37 
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Hallo Bahama,

das Amtsgericht Rüsselsheim, zuständig für Ansprüche gegen Condor aufgrund der höchstrichterlichen Rechtssprechung zur Fluggastverordnung 261/2004, erwartet alleine für 2010 eine "verschärfte Situation" und rechnet mit ca. 500 Klagen.

Personelle Überlastung und entsprechend lange Verfahrensabwicklung sind vorprogrammiert.

http://www.echo-online.de/suedhessen/ru ... 32,1155395

Gruß emdebo

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 Betreff des Beitrags: Re: Flugverspätungen und sog. "Fluggastrechte Verordnung"
Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Sep 2010, 17:30 
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Danke für die Info, dann werde ich mal Gas geben mit der Antwort an Condor und denen eine kurze Frist setzen. Die Rechtschutzversicherung hat mir schon vor 2 Wochen geraten zu klagen, unsere Chancen stünden gut. Na wenn die das schon sagen...

Bahama


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 Betreff des Beitrags: Re: Flugverspätungen und sog. "Fluggastrechte Verordnung"
Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Sep 2010, 12:32 
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So ich kann jetzt komplett mit offenen Karten spielen: Condor wurde von mir mit Fristsetzung aufgefordert, in Bezug auf die gültige Regelung, die außergewöhnlichen Umstände nachzuweisen. Dies haben sie mit einem weiteren Standardschreiben ohne Bezugnahme auf Meines endgültig abgewiesen. Wir hatten freiwillig angeboten, die Ausgleichszahlung in Form von Gutscheinen zu akzeptieren. Jetzt kommt die Keule zurück: Ich werde nun Beschwerde beim LBA einlegen und über einen Anwalt denen Feuer machen. So lasse ich mich jedenfalls nichtabwimmeln!

Bahama


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 Betreff des Beitrags: Re: Flugverspätungen und sog. "Fluggastrechte Verordnung"
Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Sep 2010, 14:45 
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Hallo bahama,

mit der Art und Weise vergrätzt man sich viele Stammkunden.

Allerdings halte ich die 3-Stunden-Verspätungsregelung auf Dauer nicht für sinnvoll und für Airlines bezahlbar. Vom Abgangsflughafen in Deutschland ( wo umdisponiert werden kann ) vielleicht, aber bei Rückflügen aus der Ferne kann die beste Airline keine Ersatzmaschine in der doch recht kurzen Zeit bereitstellen. Es sei denn, man hält zukünftig weltweit einen Pool aus wenigen Ersatzmaschinen bereit, die von jeder Airline, die diesem "Pool" angehören, abgerufen werden können. Das wäre sinnvoll und im Interesse sowohl der Passagiere und auch der Fluggesellschaften.

Aber natürlich gibt es aktuell die EU-Regelungen und Ausführungsbestimmungen. Von daher ist es legitim, sich darauf zu berufen und entsprechende Forderungen zu stellen. Von daher wünsche ich Dir jetzt viel Erfolg und einen langen Atem.

Gruß emdebo

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 Betreff des Beitrags: Re: Flugverspätungen und sog. "Fluggastrechte Verordnung"
Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Sep 2010, 15:10 
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Danke! Ich habe das ja glaube schon mal an anderer Stelle gesagt, dass man sehr wohl über diese Auslegung streiten kann. Obwohl ich ja im Thema Fliegen und alles was damit zu tun hat schon seit langem drin bin, war mir das auch nicht so bewußt und am Anfang konnte ich es auch nicht recht glauben. Und ich sehe durchaus auch die Kehrseite. Wie gesagt: wir hatten beratschlagt und hätten uns mit Reisegutscheinen abgefunden, die unter dem "Höchstsatz" liegen. Nur diese Art und Weise und das einfache Ignorieren haben mich gestern auf die Palme gebracht.

Mittlerweile ist ein Spezialist eingeschaltet, der schon öfters speziell auch mit Condor zu tun hatte. Er hat noch nie erlebt, dass Condor die außergewöhnlichen Umstände bei einem techn. Defekt nachweisen konnten. Entweder zahlen Sie nach dem ersten Anwaltsschreiben (auch das ärgert mich, da ich Condor dezidiert geschrieben habe, dass ich so verfahren würde. Aber man ignoriert das einfach und wird nicht ernst genommen) oder es kommt tatsächlich zur Klage. Er schätzt unsere Chancen als gut ein. Eine Eingabe beim LBA könne ich mir sparen, da würde schon alles voll liegen davon.

to be continued...

Bahama


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 Betreff des Beitrags: Es tut sich was
Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Okt 2010, 13:09 
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Es tut sich was in meinem Fall. Nach einem Anwaltsschreiben hat Condor eine Entschädigung angeboten, kein Kleckerbetrag aber auch nicht die 400€ pro Nase. Auch der genaue techn. Defekt liegt jetzt auf dem Tisch. Wie ich schon nach der ersten Reaktion vermutete, in der Maschine selbst und damit eindeutig im Zuständigkeitsbereich von Condor. Jetzt beratschlagen wir erstmal.

to be continued...

Bahama


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 Betreff des Beitrags: Re: Flugverspätungen und sog. "Fluggastrechte Verordnung"
Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Okt 2010, 13:02 

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Beiträge: 85
Geschlecht: nicht angegeben
Hast Du nen Rechtschutz ..... ? Dann kannst so richtig draufhaufen. Wenn nicht, dann hast Du nen gewissen Risikoverbehalt.

Mit nem Rechtschutz würd ich prügeln ... ansonsten wäre es mir zu gefährlich ..... 8-)

Und wenn die schon etwas zugestehen .... dann erst recht drauf! Wer Schwäche zeigt, hat Angst ..... aber wie gesagt .... ohne entsp. Versicherung wäre ich auch zu feige ..... :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Flugverspätungen und sog. "Fluggastrechte Verordnung"
Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Nov 2010, 16:44 
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Ja wir haben eine RV, außerdem inzwischen 50% der eingeforderten Summe auf dem Konto...
Hätten Sie jetzt den Anwalt (ohne den Sie ja Null bezahlt haben) übernommen, hätte ich mit mir reden lassen. Jetzt sind sie selbst dafür verantwortlich, wenn sie am Ende 400€ pro Nase und auch noch alle Anwalts- und Gerichtskosten bezahlen müssen. Damit ist der weitere Weg beschrieben und ich ziehe mal ein vorläufiges Fazit:

Condor zwingt die Kunden durch Ignoranz zur Einschaltung eines Anwalts. Dann zahlen Sie momentan (die Taktik kann sich wieder ändern) einfach mal 50% der pauschalen Entschädigung aus in der Hoffnung, den Passagier zu besänftigen. Der bleibt aber dadurch auf den Anwaltskosten sitzen (bei einer RV ggf. auf der SB). Der sich ohne RV schon soweit gewagt hat, dürfte damit zufrieden sein und das Risiko, wie Henry schon sagte, nicht eingehen. Derjenige mit RV wäre wohl dumm, nicht auf den Klageweg zu gehen. Vor Gericht fällt Condor nämlich mit den techn. Defekten und dem Beharren auf "außergewöhnliche Umstände" i.d.R. durch.

Für Condor selbst ist dieses Vorgehen offenbar ein Rechenexempel. Nur die Wenigsten dürften das Ding ganz durchziehen und ich muß sagen, dass selbst mir das anfangs nicht so bewußt war. Auf der anderen Seite habe ich mittlerweile auch kein schlechtes Gewissen mehr. Wer die Kunden so vera... ist am Ende selber schuld. Im nächsten Jahr dürften wir wohl mal mit einer anderen Airline fliegen.

Bahama


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