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 Betreff des Beitrags: Re: Rhein-Main Airport Frankfurt
Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Jul 2012, 15:31 
Fuerte-Scout im WWW

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Gerade in einem anderen Forum gelesen:

Expedition Airport / 24 Stunden am Frankfurter Flughafen

bei 3Sat am 22. Juli 2012 ab 6.00 Uhr

Ganz ausführlich steht es hier: Klick


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 Betreff des Beitrags: Re: Rhein-Main Airport Frankfurt
Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Jul 2012, 19:10 
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Super Tipp Janne, das werde ich mir mal aufzeichnen. Wer kann schon den ganzen Tag ohne Pause fernsehen...ich jedenfalls nicht ;-)

Bahama


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 Betreff des Beitrags: Condor und das Nachtflugverbot
Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Nov 2012, 20:33 
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Da ich momentan keine Zeit habe für Ortsbesuche, lese ich Zeitung :)

Die Tage war ein sehr ausführliches Interview mit Condor Chef Teckentrup in einer Frankfurter Zeitung, wo er hart mit dem Nachtflugverbot und der starren 23Uhr Grenze am Flughafen Frankfurt ins Gericht geht.

Neben den schon bekannten Fakten (zb. keine 2 Umläufe auf die Kanaren mehr möglich) nennt er auch erstmals Zahlen, beispielhaft, aber wie mir scheint nahe an der Realität. Wegen der längeren Standzeiten, wo der Flieger also kein Geld verdienen kann, müsste er in Frankfurt jetzt umgelegt 25€ höhere Ticketpreise verlangen. Die konnte er aber am Markt nicht durchsetzen.

Wenn ein Flieger wegen der unflexiblen 23Uhr Grenze gestoppt wird, kostet das Condor jedesmal rund 500.000€, sagt Teckentrup und führt das recht detailliert aus. Er plädiert dafür, das flexibler zu handhaben. Insgesamt hat es Condor bisher 4 mal erwischt, danach hat man, so wie ich das sehe, die späten Abflugzeiten vorverlegt, um dann von Schlaumeiern zu hören bekommen: "Siehste es geht auch so"... Außerdem gibt es ja noch die zusätzliche Deckelung in den Randzeiten 5-6 und 22-23Uhr auf jährlich durchschnittlich 133 Flüge, zum Glück ist hier ein Jahresdurchschnitt festgelegt und kein Tageswert. Das ist aber auch das einzig Positive daran.

Wenig verwunderlich hat sich Teckentrup durch dieses Interview, wenn man die Diskussion um den Flughafen kennt, die ähnlich ideologische Züge angenommen hat wie zu Stuttgart21 oder dem Atomausstieg, in prompten Leserzuschriften den Zorn von mehr oder weniger verbohrten Ausbaugegnern zugezogen, die bei so einer Unanständigkeit refelxartig Gewehr bei Fuß stehen...

Wenn ich es nicht schon mal geäußert habe, dann will ich es an dieser Stelle noch mal tun:
Die Regierung Koch hat dilettantisch versagt und hatte extrem die Hosen voll, als man zum Ausbau das Nachtflugverbot zugesagt hat. Das Rumgeeiere danach war noch peinlicher. Das was jetzt Fakt ist, wird den Flughafen Frankfurt gegen seine Mitbewerber ins Hintertreffen bringen. Die starre 23Uhr Grenze könnte von der Landesregierung durch vermehrte Außnahmegenehmigungen in Härtefällen entschärft werden ohne sie grundsätzlich aufzuheben: Dazu haben aber die Weicheier 1 Jahr vor der Landtagswahl keinen Mut. Es sind halt Politiker, da handeln die wenigsten geradlinig für das, was notwendig wäre.

Da fast zeitgleich zur Eröffnung der neuen Landebahn von der Deutschen Flugsicherung die Flugrouten geändert wurden, versucht man momentan die Mehrbelastungen in einigen Gegenden dem Ausbau des Flughafens zuzuschieben und damit "Rabatz" zu machen. Dabei hat es bislang insgesamt keine Steigerungen der Flugbewegungen gegeben. Auch hier von den Politikern in Wiesbaden kein deutliches Wort. Man lässt das laufen aus Angst vor einem "Shitstorm" bei entsprechender Äußerung. Was sind das alles für Versager! So überlässt man es den wirtschaftlich Betroffenen sich zu äußern und diese dabei im Regen stehen, wie man am Teckentrup Interview sieht.

Klar Teckentrup ist Manager einer Airline mit ihren Interessen. Die laute Minderheit der Schreihälse ist aber das was sie ist, eine Minderheit, das ist Fakt bei Millionen Bewohnern der Region. Minderheiten hat man aber bekanntlich in Deutschland systematisch "kultiviert" und damit das eigentliche Demokratieprinzip vielfach auf den Kopf gestellt. Eine Ursache der Politikerverdrossenheit (Politiker!) in diesem Land.

Ich erwarte eigentlich stündlich einen Vorschlag für eine "Gedenkstätte für die Opfer des Fluglärms" in der Nähe des Luftbrückendenkmals am Flughafen neben der A5... dann bekommen aber auch endlich die Eisenbahnlärmopfer, die Autobahnlärmopfer und viele andere eine Gedenkstätte in dieser Republik. Also der 11.11. steht vor der Tür... in diesem Sinne regional passend "Hellblau äh... Hellau"

Bahama


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 Betreff des Beitrags: Hausgemacht?
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Nov 2012, 20:27 
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Naja für FRA kann ich das nicht nachhalten! -Die letzten Condor-Flüge gingen ab STR!

Was mir dabei stets säuerlich aufstiess ... die Unpünktlich bzgl. Boarding + Realem TakeOff!

Eigentlich schon "usus" dass die im Warteraum am Gate versammelten PAXe zum aviserten Boardingtermin nichtmal Abfertigungspersonal am Gate vorfinden? ~5-10Min später trudeln die ein! Bis dann die Transferbusse vorfahren (in der Regel bedarf es 2-3 Stck. für eine 757/300) und im Flieger das Kommando "Boarding completed" ertönt ... liegt man fast regelmässig schon 5-10Min hinter der avisierten "Take-Off"-Time!

Dann kommt noch die übliche Taxi-Time zur Startbahn hinzu ... ggfs. in der Chain mit anderen "Startenden/Landenden". Zur Not wird es dann auf die "Time-Slots" geschoben.

In STR habe ich mich daran gewöhnt, dass real ~15-20Minuten später als avisiert, tatsächlich abgehoben wird!

Aus langjähriger Erfahrung weiss ich, dass das auf der langen Strecke nach FUE respektive Zwischenstopp ACE 20-30 Minuten bei günstigen Winden locker aufzuholen sind! (In günstigen Fällen sogar ~50Minuten).

Andererseits empfinde ich gerade auf der Strecke STR->LCE->FUE->STR es als "vorprammierte Verspätung" -falls halt Gegenwinde hin+rück auftreten!- wenn 22.45Uhr als Ankunftszeit in STR geplant! und bereits die ursprüngliche Abflugzeit willfährig/vorsätzlich "verdaddelt" wird!!!

SORRY, kein Arbeitnehmer kann sich den LUXUS einer ständigen Verspätung von 15-20Minuten leisten! (Gleitzeit aussen vor)!

Umgekehrt? Leutz wie ich sind auf die "letzte" S-Bahn angewiesen, um von STR selbständig nachhause zu kommen! Bei lahmer Kofferausgabe inkl. 15-20 Min Verspätung kann dies u.U. statt letzter S-Bahn (~4€) ein Taxi für ~50€ bedeuten!!! Als PAX hält sich daher mein Mitleid wg. "Strafen für Unpünktlich" in Grenzen!

Salu2 Micha0815

P.S.: Einmal ab STR fiel dem "Cockpit" plötzlich nach "Boarding-Completed" auf -Abflug avisiert 6.05Uhr- dass man noch "ebend" einen Reifen wechseln möchte??? obschon der Flieger die ganze Nacht am Boden/Airport stand!!! = zusätzlich ~30Minuten

_________________
Wenn am Ende des Tunnels Licht zu sehen ist, kann es stets auch ein entgegenkommender Zug sein?


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 Betreff des Beitrags: Re: Rhein-Main Airport Frankfurt
Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Jan 2013, 11:42 
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Beiträge: 195
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Gerade mal gelesen, ein "Was wäre, wenn die SPD die nächsten Wahlen in Hessen gewinnt" in Bezug auf den Flughafen Frankfurt:

http://www.bild.de/regional/frankfurt/f ... .bild.html

_________________
nix-pauschalreise - für die Freunde des individuellen Reisens.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rhein-Main Airport Frankfurt
Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Jan 2013, 12:13 
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Die Tage haben ja Fluglämgegener versucht einen SPD Ortsverein in Frankfurt zu übernehmen, die Sache ist allerdings aufgeflogen...
http://www.hr-online.de/website/rubrike ... t_47245557

Dieser Dinges Gümbel ist ein echter Blindgänger in der deutschen Politik, bei allen Dilettanten in Wiesbaden und Berlin eine oder mehr weitere Schubladen drunter. Der will mit den Kommunisten gemeinsame Sache machen, um an die Regierung zu kommen. Das Schlimme ist, dass die aktuelle Landesregierung ziemlich abgewirtschaftet hat und somit seine Chancen nicht schlecht stehen.

Wenn der hier in der Gegend zum Wahlkampf auftauchen sollte, gibts von mir jedenfalls ne Ladung Gülle vor die Füsse :D


Bahama


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